Besser nicht, als falsch regieren?

Deutschland. Abrupt beendete die FDP nach der letzten Bundestagswahl die Koalitionsverhandlungen. Der Parteichef Christian Lindner sah keine inhaltliche Basis für ein Regierungsbündnis mit Union und Grünen.

Durch die starken Wahlergebnisse der in weiten Teilen rechtsradikalen AfD und der Schwäche der SPD werden klassische zweier Koalitionen immer unwahrscheinlicher. Allein durch diese Entwicklung werden die Liberalen sich für Jamaikabündnisse öffnen müssen. Allerdings nur, wenn man nochmal über die 5 Prozenthürde kommt.

Natürlich stehen sich die beiden konservativen Lager aus CDU/CSU und Grünen in vielen politischen Punkten näher. Aber Koalitionen bedeuten immer Kompromisse und gerade eine liberale Partei sollte dies beherzigen. Dies gilt besonders, wenn die Höckes und Gaulands unsere Demokratie bedrohen. Viel wichtiger erscheint dennoch die Gestaltungsmöglichkeit eines Schwarz-Gelb-Grünen Bündnisses. Eine solche Regierung könnte endlich Ökologie und Ökonomie in Einklang bringen.

Veröffentlicht von cdeichert1

Im Jahr 2013 habe ich an der TU Darmstadt meinen Bachelor in den Fächern Politik und Geschichte erfolgreich absolviert. Dort folgte der politikwissenschaftliche Master „Governance und Public Policy“ im Jahr 2015. Derzeit studiere ich in Teilzeit meinen zweiten Masterstudiengang an der Fernuniversität Hagen. Der Titel des Studiengangs lautet: „Europäische Moderne: Geschichte und Literatur“.

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