Die Kommunalwahlen zwischen Rhein und Ruhr

Düsseldorf. Laut der ersten Prognose konnte die CDU mit 36 Prozent ihr Ergebnis von vor sechs Jahren in etwa stabilisieren. Die SPD sackte in ihrem Stammland auf 23,5 Prozent ab. Die Grünen konnten 7,3 Prozent hinzugewinnen und kommen nun auf 19 Prozent. Die FDP und die Linke verloren jeweils Wähleranteile im Nachkommabereich. Die kleinere Regierungspartei kommt landesweit auf 4,5 Prozent. Die Linke erhielt 4 Prozent. Andere Wählergruppen erhielten zwischen Rhein und Ruhr 7 Prozent. Mit 6 Prozent wurde die rechtsradikale AfD vierte Kraft.

In Köln, der größten Stadt des Rheinlandes, zeichnet sich ein Erfolg der Grünen ab. Aktuell erreicht die Partei ca. 30 Prozent der Stimmen. CDU und SPD sind in etwa gleichauf bei ca. 23 Prozent Wähleranteil. Im Ruhrgebiet liegt die „Herzkammer der Sozialdemokratie“. In Dortmund, der einwohnerstärksten Stadt, liegt die SPD mit ca. 30 Prozent Stimmenanteil vorne. Es folgen die Grünen mit 24,5 Prozent, gefolgt von 23,39 Prozent der Stimmen für die CDU.

In Hinblick auf die Bundestagswahl scheinen sich drei Trends der letzten Jahre zu bestätigen. Die CDU ist nicht in der Lage großstädtische Milieus an sich zu binden. Wohingegen die Grünen eine Partei der urbanen Mittelschicht sind und die SPD verliert immer mehr Wählerpotenzial. In Hinblick auf den Bundesvorsitz der CDU dürfte das stabile Abschneiden der Christdemokraten, den Ministerpräsidenten und Landesvorsitzenden Armin Laschet stärken.

Veröffentlicht von cdeichert1

Im Jahr 2013 habe ich an der TU Darmstadt meinen Bachelor in den Fächern Politik und Geschichte erfolgreich absolviert. Dort folgte der politikwissenschaftliche Master „Governance und Public Policy“ im Jahr 2015. Derzeit studiere ich in Teilzeit meinen zweiten Masterstudiengang an der Fernuniversität Hagen. Der Titel des Studiengangs lautet: „Europäische Moderne: Geschichte und Literatur“.

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