Kommentar: Toni Leistner und die Inkonsequenz des DFB

Dresden. Seit der Causa Dietmar Hopp versucht der Deutsche Fußball-Bund (DFB) angeblich gegen Schmähungen in Stadien vorzugehen. Vor der Corona-Zwangspause der Fans kam es wegen Beleidigungen wie „Dietmar Hopp – Sohn einer Hure“ immer wieder zu Spielunterbrechungen.

Das von Hopp gegründete Unternehmen SAP ist seit 2013 Premiumpartner des DFB. Spielt diese Partnerschaft bei der Bevorzugung Hopps durch den Verband eine Rolle?

Scheinbar ja. Sonst würde man Schmähungen wie heute gegen Toni Leistner nicht zulassen. Leistner trat heute mit dem HSV im Pokal in seiner Geburtsstadt Dresden an. Dort wurde der Spieler beleidigt. Er reagierte mit einem Sturm auf die Tribüne. Leistners Familie wurde auf das übelste beschimpft. Auf Videos ist zu sehen wie der Abwehrspieler eine Person in dem Block in den Schwitzkasten nimmt und zu Boden wirft. Der DFB muss endlich die Spieler genauso schützen wie einen Milliardär.

Veröffentlicht von cdeichert1

Im Jahr 2013 habe ich an der TU Darmstadt meinen Bachelor in den Fächern Politik und Geschichte erfolgreich absolviert. Dort folgte der politikwissenschaftliche Master „Governance und Public Policy“ im Jahr 2015. Derzeit studiere ich in Teilzeit meinen zweiten Masterstudiengang an der Fernuniversität Hagen. Der Titel des Studiengangs lautet: „Europäische Moderne: Geschichte und Literatur“.

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