Zweiter Lockdown in Israel

Israel. Bei der Tour nimmt ein Team mit dem Namen „Israel – Start up Nation“ teil. Die Radfahrer werden erstmal nicht vom zweiten Lockdown im Mittelmeerstaat betroffen sein. Die Sponsoren aus der Start-Up-Branche können ihre Mitarbeiter mit Sicherheit von zu Hause arbeiten lassen.

Weltweit haben sich laut John-Hopkins-Universität mehr als 28,9 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Mehr als 922.000 Erkrankte sind bisher verstorben. Seit Beginn der Pandemie erkrankten ca. 150.000 Israelis an Corona und 1.108 sind infolge der Infektion verstorben.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu reagierte mit einem erneuten Lockdown auf die Entwicklung in seinem Land. Zuvor hatten Klinikleiter die „rote Fahne erhoben“. Das gesellschaftliche Leben wird ab 18. September heruntergefahren. Israel ist damit das bisher einzige Land, dass zum zweiten Mal eine solche Maßnahme durchführt. Kitas und Schulen werden geschlossen. Gleiches gilt für alle nicht lebensnotwendigen Geschäfte. Restaurants dürfen nur „to go“ verkaufen. Die Bevölkerung darf sich nicht mehr als 500 Meter von ihren Wohnungen entfernen. Weiterhin wird der Besuch von Synagogen eingeschränkt oder sogar komplett verboten.

Netanjahu verliert durch diese Politik seinen ultrakonservativen Wohnungsbauminister Jakov Litzman. Der Politiker der Partei Vereinigtes Tora-Judentum will damit seinen Protest zum Ausdruck bringen. Allerdings zeigt Netanjahu, dass ihm die Gesundheit der Bevölkerung wichtiger ist als religiöse und und ökonomische Interessen.

Veröffentlicht von cdeichert1

Im Jahr 2013 habe ich an der TU Darmstadt meinen Bachelor in den Fächern Politik und Geschichte erfolgreich absolviert. Dort folgte der politikwissenschaftliche Master „Governance und Public Policy“ im Jahr 2015. Derzeit studiere ich in Teilzeit meinen zweiten Masterstudiengang an der Fernuniversität Hagen. Der Titel des Studiengangs lautet: „Europäische Moderne: Geschichte und Literatur“.

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