Kommentar: Dopingverdacht bei der 107. großen Schleife

Frankreich. Nur einen Tag nach Ende der Tour de France gibt es einen Dopingverdacht. Ist es das Ende des Radsports?

Wohl kaum. Seit den Skandalen um Jan Ullrich und Lance Armstrong stehen die Radprofis immer wieder unter Dopingverdacht. In den 1990er Jahren feierte das Team Telekom durch systematisches Doping seiner Fahrer große sportliche Erfolge. Anfang des Jahrtausends wurde man vom US Postal Team um Armstrong abgelöst.

Hatten die Amerikaner besser Mittel? Wird heute noch gedopt? Beide Fragen lassen sich wahrscheinlich bejahen. Sonst wären immer neue Rekorde kaum denkbar. Immerhin fährt das Peleton bei der großen Schleife durch Frankreich immer neue Rekorde ein. Teilweise schneller als Autos, weil die Straßen kein hohes Tempo zu lassen. Dennoch vergeben die Fans jedes Doping und feuern die Rundfahrer an. Dementsprechend ist kein Ende des Dopings und des Radsports in Sicht.

Veröffentlicht von cdeichert1

Im Jahr 2013 habe ich an der TU Darmstadt meinen Bachelor in den Fächern Politik und Geschichte erfolgreich absolviert. Dort folgte der politikwissenschaftliche Master „Governance und Public Policy“ im Jahr 2015. Derzeit studiere ich in Teilzeit meinen zweiten Masterstudiengang an der Fernuniversität Hagen. Der Titel des Studiengangs lautet: „Europäische Moderne: Geschichte und Literatur“.

Ein Kommentar zu “Kommentar: Dopingverdacht bei der 107. großen Schleife

Hinterlasse einen Kommentar