Massenentlassungen bei Lufthansa trotz Corona-Hilfen

Frankfurt. Keine zweite Branche hilft der Menschheit so sehr Zeiten und Räume zu überwinden. Aber auch kaum eine andere Branche leidet so sehr unter den Coronafolgen wie die Luftverkehrsbranche. Weltweit gelten Reisewarnungen und Einschränkungen. Dies führt zu sinkenden Passagierzahlen.

Der deutsche Branchenriese Lufthansa hat angedeutet, dass man 30.000 Arbeitsplätze abbauen möchte. Die Folge sind steigende Existenzängste der Mitarbeiter. Daneben erhöhen solche Nachrichten die Sparquote und verhindern eine stärkere Binnennachfrage. Dadurch sind weitere Arbeitsplätze im Mittelstand bedroht.

Laut dem Kandidaten um den CDU-Vorsitz Friedrich Merz, „kann der Staat nur einen Teil von Umsatzausfällen ersetzen“. Vor diesem Hintergrund ist das Vorgehen von Konzernchef Carsten Spohr besonders kritisch zu sehen. Aber auch die Bundesminister Hubertus Heil und Olaf Scholz müssen sich Kritik anhören. Immerhin half der deutsche Steuerzahler dem Kranich in Milliardenhöhe ohne Garantien zur Arbeitsplatzsicherheit und ökologischer Ausrichtung der Airline.

Veröffentlicht von cdeichert1

Im Jahr 2013 habe ich an der TU Darmstadt meinen Bachelor in den Fächern Politik und Geschichte erfolgreich absolviert. Dort folgte der politikwissenschaftliche Master „Governance und Public Policy“ im Jahr 2015. Derzeit studiere ich in Teilzeit meinen zweiten Masterstudiengang an der Fernuniversität Hagen. Der Titel des Studiengangs lautet: „Europäische Moderne: Geschichte und Literatur“.

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