Frankfurt. Keine zweite Branche hilft der Menschheit so sehr Zeiten und Räume zu überwinden. Aber auch kaum eine andere Branche leidet so sehr unter den Coronafolgen wie die Luftverkehrsbranche. Weltweit gelten Reisewarnungen und Einschränkungen. Dies führt zu sinkenden Passagierzahlen.
Der deutsche Branchenriese Lufthansa hat angedeutet, dass man 30.000 Arbeitsplätze abbauen möchte. Die Folge sind steigende Existenzängste der Mitarbeiter. Daneben erhöhen solche Nachrichten die Sparquote und verhindern eine stärkere Binnennachfrage. Dadurch sind weitere Arbeitsplätze im Mittelstand bedroht.
Laut dem Kandidaten um den CDU-Vorsitz Friedrich Merz, „kann der Staat nur einen Teil von Umsatzausfällen ersetzen“. Vor diesem Hintergrund ist das Vorgehen von Konzernchef Carsten Spohr besonders kritisch zu sehen. Aber auch die Bundesminister Hubertus Heil und Olaf Scholz müssen sich Kritik anhören. Immerhin half der deutsche Steuerzahler dem Kranich in Milliardenhöhe ohne Garantien zur Arbeitsplatzsicherheit und ökologischer Ausrichtung der Airline.