Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt kritisieren „Lockdown-Light“

Dortmund/Frankfurt. Die beiden Fußballbundesligisten Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund kritisieren den beschlossenen „Lockdown-Light“. Der Frankfurter Finanzvorstand äußerte sich kritisch in einem Interview im „kicker“. Borussia Dortmund schrieb einen offenen Brief an die eigenen Fans.

Direkt zu Beginn des Schreibens gehen die Dortmunder auf den erneuten Zuschauerausschluss ein. Der BVB bezeichnet die Entscheidung als emotional hart, weil man Fußball für die eigenen Fans spielt. Aber auch von den Argumenten wirkt man am Borsigplatz getroffen, weil man „über ein von Experten entwickeltes“, aufwendiges Hygienekonzept anwendet. Dennoch möchten sich die Dortmunder an die Auflagen halten.

In eine ähnliche Richtung argumentiert der Frankfurter Finanzvorstand Axel Hellmann. Für den studierten Juristen steht die politische Argumentation auf wackeligen Füßen. In dieser Meinung fühlt er sich durch das Feedback des Gesundheitsamtes, des Gesundheitsdezernenten und der Uniklinik Frankfurt bestätigt. Weiterhin verweist Hellmann auf private Partys als Treiber der Pandemie, weil es dort häufig an Hygienekonzepten fehlt.

Im März diesen Jahres musste der Spielbetrieb in der Bundesliga wegen des Lockdowns komplett eingestellt werden. Ab Mai durften sogenannte „Geisterspiele“ ohne Zuschauer ausgetragen werden. Mit dem Beginn der Saison 2020/21 durften wieder Fans in die Stadien. Eintracht Frankfurt ließ nach einem genehmigten Hygienekonzept am ersten Spieltag 6.500 und am dritten Spieltag 8.000 Menschen in das eigene Stadion.

Veröffentlicht von cdeichert1

Im Jahr 2013 habe ich an der TU Darmstadt meinen Bachelor in den Fächern Politik und Geschichte erfolgreich absolviert. Dort folgte der politikwissenschaftliche Master „Governance und Public Policy“ im Jahr 2015. Derzeit studiere ich in Teilzeit meinen zweiten Masterstudiengang an der Fernuniversität Hagen. Der Titel des Studiengangs lautet: „Europäische Moderne: Geschichte und Literatur“.

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