Biden entscheidet Wahlkrimi für sich

USA. Der frühere Vizepräsident Barack Obamas Joe Biden scheint die US-Präsidentenwahl für sich entschieden zu haben. Durch den Sieg in Pennsylvania sicherte sich Biden das Ticket in die Pennsylvania Avenue 1600. Im Weißen Haus muss der neue Präsident die tiefe Spaltung des Landes überwinden.

Während der Wahl am Dienstag kam es sowohl zu red-shifting, als auch blue-shifting. Mit Shifting ist die Verschiebung gemeint. Red-Shifting entstand dadurch, dass erste Briefwahlstimmen ausgezählt wurden und es durch die Urnenwahl zu einer relativen Zunahme des republikanischen Wähleranteils kam. Beim blue-shifting wurden erst die Stimmen aus den Wahllokalen ausgezählt und dann die Postvoten.

Der ehemalige Senator aus Delaware gab sich bereits während der Auszählung präsidialer als der Amtsinhaber. Biden versucht bereits jetzt, die Gräben der amerikanischen Gesellschaft zu schließen.

Wohingegen der Amtsinhaber Donald Trump immer wieder versucht Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Wahl zu säen. Der Anwalt des Präsidenten Rudy Giuliani hat Klagen gegen die Auszählung in Pennsylvania angekündigt. Obwohl alles so ablief wie es eine republikanische Mehrheit im Bundesstaat festlegte. Ebenso wurde das Vorgehen schon von der Justiz bestätigt.

Veröffentlicht von cdeichert1

Im Jahr 2013 habe ich an der TU Darmstadt meinen Bachelor in den Fächern Politik und Geschichte erfolgreich absolviert. Dort folgte der politikwissenschaftliche Master „Governance und Public Policy“ im Jahr 2015. Derzeit studiere ich in Teilzeit meinen zweiten Masterstudiengang an der Fernuniversität Hagen. Der Titel des Studiengangs lautet: „Europäische Moderne: Geschichte und Literatur“.

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