Frankfurt. Der Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga hat die Länderspielpause der ersten beiden Profiligen kritisiert. Besonders schwierig findet der Manager, dass „unterschiedliche Gefährdungslagen“ und „differenzierende behördliche Verordnung“ sowie Hygienekonzepte existieren. Christian Seifert sieht dadurch den sportlichen Wettbewerb gefährdet. Nach Länderspielpausen mussten immer wieder Spieler in Quarantäne.
Letzte Woche wurden Mitglieder der südkoreanischen Nationalmannschaft positiv auf COVID-19 getestet. Nur zum Training durften die Sportler die Isolation unterbrechen. Größeres Chaos herrschte bei der norwegischen Mannschaft, wo lange unklar war, ob die Spieler in Quarantäne müssen oder nicht.
Durch die aktuelle Entwicklung der Pandemie in Deutschland kommt auch eine Diskussion aus dem Frühjahr wieder auf. Damals wurde kritisiert, dass der Profifußball wichtige Testkapazitäten bindet.