Deutschland. Mehrere Politiker der CDU fordern den Datenschutz bei der Corona-Warn-App zu lockern. Ziel dieser Lockerung ist es den Gesundheitsämtern zu ermöglichen Kontaktpersonen von Infizierten zu verfolgen. Mit dieser Forderung vollziehen die Unionspolitiker einen nachvollziehbaren und längst überfälligen Schritt.
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Bensheim laut Bahn bei Corona-Pandemie gefährlicher als Frankfurt
Frankfurt/Bensheim. Das Foto stammt vom Bensheimer Bahnhof. Die Ablichtung zeigt die Beschilderung des Raucherbereichs und einen Aufkleber mit einem aktuellen Hinweis. Dieser Hinweis beginnt mit dem Appell „Liebe Reisende, schützen sich und Ihre Mitmenschen!“ Im weiteren Verlauf wird darauf hingewiesen, dass der Raucherbereich geschlossen ist. Die Schließung begründet die Bahn damit, „die Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus weiter einzudämmen“.
Parteitag der AfD: National und Sozial
Kalkar. Trotz der zweiten Corona-Welle fand der AfD-Parteitag als physisches Treffen statt. Die teilweise rechtsradikale Partei traf sich auf dem Messegelände in Kalkar. Rund 600 Delegierte aus der Bundesrepublik diskutierten über sozialpolitische Grundsätze. Obwohl man im Vorfeld erfolglos gegen die Maskenpflicht für den Parteitag geklagt hatte, kam es zu zwei Eklats, die nichts mit der Mund- und Nasenbedeckung zu tun hatte.
Losdemokratie im hessischen Ahnatal
Ahnatal. Im nordhessischen Ahnatal wurde zum ersten Mal ein Bürgermeister per Los entschieden. Im ersten Wahlgang hatte keiner der Kandidaten eine absolute Mehrheit der Stimmen erhalten. Der CDU Amtsinhaber Aufenanger konnte 46,68 Prozent der Wähler überzeugen. Der SPD-Kandidat Hänes erreichte 45,1 Prozent der Stimmen.
Digitaler Parteitag der Grünen
Berlin. Bündnis 90 / die Grünen haben das Berliner Tempodrom für ihren Parteitag angemietet. Wegen der weltweiten Corona-Pandemie wurde der Veranstaltungsort zu einer Art überdimensionalen Fernsehstudio. Die Delegierten kamen virtuell zu einem innovativen und modernen digitalen Parteitag zusammen. Diese kreative Lösung zeigt, dass man trotz Pandemie in der Lage ist, politische Prozesse in Angriff zu nehmen. Daneben lässt der Parteitag erahnen, welche Möglichkeiten eine sinnvolle Nutzung der digitalen Welt für unseren Alltag mit Corona bereithält.
Arsenal London ist dem Sports for Climate Action-Abkommen beigetreten
London. Der britische Haupstadtclub FC Arsenal engagiert sich weiter für Klimaschutz. Die Londoner haben sich der „Sports-for-Climate-Aktion“-Bewegung der Vereinten Nationen angeschlossen. Teil der Bewegung sind bereits das Internationale Olympische Komitee und der Weltfussballverband FIFA und der englische Fußballverband FA.
Biden will zurück zum multilateralen Ansatz in der US-Außenpolitik
USA. Der designierte Präsident Joe Biden hat angekündigt mit dem „America First“-Ansatz zu brechen. Neben einer Reihe innenpolitischer Themen hat der ehemalige Vizepräsident einen neuen Stil in der amerikanischen Außenpolitik angekündigt.
Biden entscheidet Wahlkrimi für sich
USA. Der frühere Vizepräsident Barack Obamas Joe Biden scheint die US-Präsidentenwahl für sich entschieden zu haben. Durch den Sieg in Pennsylvania sicherte sich Biden das Ticket in die Pennsylvania Avenue 1600. Im Weißen Haus muss der neue Präsident die tiefe Spaltung des Landes überwinden.
Ist die Regionalliga Südwest eine Profiliga?
Offenbach. Diese Frage wird aktuell heiß diskutiert. Die lautesten Stimmen in diesem Disput haben aktuell die Kickers aus Offenbach und Bayern Alzenau. Während die Offenbacher Kickers sich für die Einstufung der Regionalliga Südwest als Profiliga aussprechen und die Geschäftsführung der Regionalliga Südwest GbR dazu aufgefordert haben, sich dafür einzusetzen, dass die Regionalliga den Profistatus erhält, macht der Bayern Alzenau auf seiner Homepage bereits Stimmung für eine Saisonunterbrechung.
Droht den USA nach der Wahl ein Bürgerkrieg?
Washington D.C.. Am morgigen Dienstag finden in den USA die Präsidentschaftswahlen statt. In den Umfragen liegt Joe Biden ca. zehn Prozentpunkte vor Donald Trump. Damit ist der Vorsprung Bidens am Wahlvorabend deutlicher größer als der von Hillary Clinton vor vier Jahren. Clintons Vorsprung betrug damals nur noch 3,5%. Sicher ist der Sieg Bidens aufgrund des amerikanischen Wahlsystems dennoch nicht. Denn durch das Wahlmännersystem werden kleinere Staaten stärker gewichtet als größere. Hinzukommt, dass das Rennen in den meisten Swing-States weiterhin eng ist. Aus diesem Grund könnte Trump auch diesmal, trotz der geringeren Anzahl an Wählerstimmen, erneut zum Präsidenten gewählt werden.