Deutschland. Franz Beckenbauer war bei dem Gewinn der Fußballweltmeisterschaft 1974 der Mannschaftskapitän. In Rom 16 Jahre später war er Teamchef beim dritten WM-Triumph eines DFB-Teams. Kurz nach der Jahrtausendwende setzte sich der Kaiser für eine zweite WM-Endrunde in Deutschland ein. Doch durch welche Mittel gastierte „die Welt bei Freunden“?
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Die Fußballländerspiele in der Pandemiezeit
Frankfurt. Der Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga hat die Länderspielpause der ersten beiden Profiligen kritisiert. Besonders schwierig findet der Manager, dass „unterschiedliche Gefährdungslagen“ und „differenzierende behördliche Verordnung“ sowie Hygienekonzepte existieren. Seifert sieht dadurch den sportlichen Wettbewerb gefährdet. Nach Länderspielpausen mussten immer wieder Spieler in Quarantäne.
Ist die Regionalliga Südwest eine Profiliga?
Offenbach. Diese Frage wird aktuell heiß diskutiert. Die lautesten Stimmen in diesem Disput haben aktuell die Kickers aus Offenbach und Bayern Alzenau. Während die Offenbacher Kickers sich für die Einstufung der Regionalliga Südwest als Profiliga aussprechen und die Geschäftsführung der Regionalliga Südwest GbR dazu aufgefordert haben, sich dafür einzusetzen, dass die Regionalliga den Profistatus erhält, macht der Bayern Alzenau auf seiner Homepage bereits Stimmung für eine Saisonunterbrechung.
Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt kritisieren „Lockdown-Light“
Dortmund/Frankfurt. Die beiden Fußballbundesligisten Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund kritisieren den beschlossenen „Lockdown-Light“. Der Frankfurter Finanzvorstand äußerte sich kritisch in einem Interview im „kicker“. Borussia Dortmund schrieb einen offenen Brief an die eigenen Fans.
Die Sportwelt als Spiegel der Gesellschaft
Europa. Als im Frühjahr diesen Jahres die erste Welle der Pandemie über Europa rollte, wurden von fast allen Menschen in Europa die Maßnahmen mitgetragen. Die meisten gingen nur für das nötigste aus dem Haus und hielten nach Möglichkeit Abstand zu ihren Mitmenschen.
Der DFB und die Definition eines Tiefpunkts
Frankfurt. Am 29. Februar diesen Jahres war Fritz Keller, der aktuelle Präsident des Deutschen Fußball-Bunds, im „Aktuellen Sportstudio“ zu Gast. Es war der Tag, an dem der FC Bayern bei der TSG Hoffenheim mit 6:0 gewonnen hatte. Nach Schmähungen gegen Dietmar Hopp hatten die beiden Mannschaften in den letzten zehn Minuten des Spiels ein inszeniertes Ballgeschiebe veranstaltet. Fritz Keller wertete dies als wichtiges Zeichen der Solidarität. Eine Solidarität, die dem Mitbegründer des langjährigen DFB Premium-Partners SAP, exklusiv zuteil wurde. Allein das wirkt schon skurril, wenn man bedenkt welche Schmähungen Spieler, Trainer und Schiedsrichter regelmäßig erdulden müssen. Noch skurriler wirkt allerdings die damalige Überzeugung Kellers, dass man mit den Schmähungen gegen Hopp im deutschen Fußball „am Tiefpunkt angekommen“ sei.
Die Automobilindustrie und der Umweltschutz
Tokio/Milton Keynes/Faenza. AlphaTauri (vorher TorroRosso) und RedBull Racing müssen sich überraschend einen neuen Motorenpartner suchen. Beide Schwesterteams werden ab 2022 nicht mehr von Honda beliefert. Honda kehrte 2015 als Motorenpartner von McLaren in die Formel 1 zurück. Dort folgten drei schwierige Jahre. Ab 2018 belieferte man ToroRosso und ab 2019 RedBull mit Hybridaggregaten. Beide Teams konnten mit den Triebwerken aus Sakura gewinnen. Dadurch ist Honda bisher der einzige Hersteller in der Hybridära, der mit zwei Teams Rennen gewinnen konnte. Allerdings stehen eine Milliarde an Investitionen insgesamt nur fünf Rennsiegen (4mal RedBull und 1mal AlphaTauri) gegenüber.
Serienbeitrag: Soziales Engagement des Fußballs Teil 5 (SV Werder Bremen)
Bremen. In der Artikelserie wird das soziale Engagement des Profifußballs durchleuchtet. Den Auftakt bilden die DFB-Stiftungen https://gesellschaft.online/2020/09/13/serienbeitrag-soziales-engagement-des-fussballs-teil-1/. Im zweiten Artikel geht es um den SV Darmstadt 98 und seinen gesellschaftlichen Beitrag https://gesellschaft.online/2020/09/13/serienbeitrag-soziales-engagement-des-fussballs-teil-2/. Der dritte Bericht dreht sich um den Hamburger Sportverein und sein Projekt „Hamburger Weg“ https://gesellschaft.online/2020/09/22/serienbeitrag-soziales-engagement-des-fussballs-teil-3/. Im vierten Teil der Serie geht es um den F.C. St. Pauli und um seine Förderkampagne „MELTING POTT“ https://gesellschaft.online/2020/09/22/serienbeitrag-soziales-engagement-des-fussballs-teil-4/. Auch der fünfte Teil der Serie bleibt im Norden der Republik. Denn diesmal geht es um den SV Werder Bremen und die Marke „WERDER BEWEGT – LEBENSLANG“, unter der der Club sein soziales und gesellschaftliches Engagement zusammenfasst.
Serienbeitrag: Soziales Engagement des Fußballs Teil 4 (F.C. St. Pauli)
Hamburg. In der Artikelserie wird das soziale Engagement des Profifußballs durchleuchtet. Den Auftakt bilden die DFB-Stiftungen https://gesellschaft.online/2020/09/13/serienbeitrag-soziales-engagement-des-fussballs-teil-1/. Im zweiten Artikel geht es um den SV Darmstadt 98 und seinen gesellschaftlichen Beitrag https://gesellschaft.online/2020/09/13/serienbeitrag-soziales-engagement-des-fussballs-teil-2/. Der vorherige Bericht ist über den Hamburger Sportverein und sein Hamburger Weg https://gesellschaft.online/2020/09/22/serienbeitrag-soziales-engagement-des-fussballs-teil-3/. Die Serie bleibt in der Hansestadt und geht weiter zum Stadtrivalen F.C. St. Pauli. Für die Einen ist der Kiezclub der Inbegriff für Kommerzialisierungs- und Kapitalismuskritik im deutschen Profifußball. Für die Anderen ist es ein geschicktes Marketingkonzept mit dem sich der F.C. St. Pauli im Milliardengeschäft Fußball von seinen Konkurrenten unterscheidet. Wahrscheinlich liegt die Wahrheit dazwischen. In den Gremien des DFB und DFL setzen sich die Verantwortlichen der Hamburger regelmäßig gegen die fortschreitende Kommerzialisierung des Sports ein. Auf der anderen Seite arbeitet man in der Förderkampagne „MELTING POTT“ mit dem Unileverkonzern und seiner Marke Ben & Jerry‘s zusammen. Das britisch-niederländische Unternehmen gehört zu den größten Palmölnutzern weltweit. Weiterhin stand der Konzern wegen rassistischer Werbung öffentlich in der Kritik.
Serienbeitrag: Soziales Engagement des Fußballs Teil 3 (Hamburger SV)
Hamburg. In der Artikelserie wird das soziale Engagement des Profifußballs durchleuchtet. Den Auftakt bilden die DFB-Stiftungen https://gesellschaft.online/2020/09/13/serienbeitrag-soziales-engagement-des-fussballs-teil-1/. Im zweiten Artikel geht es um den SV Darmstadt 98 und seinen gesellschaftlichen Beitrag https://gesellschaft.online/2020/09/13/serienbeitrag-soziales-engagement-des-fussballs-teil-2/. Der neueste Bericht ist über den Hamburger Sportverein und sein Hamburger Weg. Der Hamburger Weg ist die „HSV-Stiftung für Hamburgs Nachwuchs“. Die Stiftung engagiert sich in den Bereichen Bildung, Soziales und Sport.